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Schneeflöckchen, Weißröckchen - wann kommst du geschneit?

Das war in diesem Winter die große Frage bei den Kindern. Die Weihnachtszeit kam und es war kein Schnee da. Dann war Weihnachten und noch immer kein Schnee in Sicht. Als dann das neue Jahr angefangen hat wurde der Schnee sehnsüchtig erwartet.

Wir haben mit den Kindern Schneelieder gesungen in der Hoffnung den Schnee damit locken zu können. Es wurden in den Gruppen auch schon die ersten Schneemänner gebastelt. Es gab dann Schneemänner, die aus Tonpapierresten geklebt wurden, Schneemänner, die mit einem Korken gedruckt wurden oder Watteschneemänner. Die Kinder haben Schneekristalle ausgeschnitten und an die Fensterscheiben geklebt.
In Gesprächskreisen haben wir gemeinsam mit den Jungen und Mädchen überlegt, was für die Kinder alles zum Winter gehört. Da kamen Dinge wie, Winterkleidung, heißer Kakao, eine Schneeballschlacht, einen Schneemann bauen, die Sommerkleidung aus dem Schrank räumen und die Winterkleidung rein, mit dem Schlitten fahren, Schneelieder singen und Wintergeschichten hören. Also unseren Kindern ist viel eingefallen.
Mit Herrn de Vries haben wir neue Schneelieder gesungen. Und dann hat es wirklich endlich geschneit!! Die Kinder kamen voller Freude in den Kindergarten und sagten, das nun der Schnee da ist, dass wir jetzt einen Schneemann bauen können. Sie standen an den Gruppenfenstern und haben beobachtet, wie immer mehr Schnee auf den Boden fiel und auch wirklich liegen blieb. Jetzt waren die Kinder nicht mehr zu halten und wir mussten unbedingt raus in den Schnee. Also ab in den Schneeanzug, die Mütze und Handschuhe an und los ging es. Wir haben die Po- Rutscher aus dem Keller geholt und sind an den kleinen Hügel oberhalb des Kahnteiches gegangen um schon mal eine kleine Rutschfahrt zu starten. Dann musste der Schnee natürlich sofort auf seine Beständigkeit getestet werden. Kann man damit schon einen Schneemann bauen?? Oh ja, es ging sehr gut. Viele kleine und einige große Schneemänner entstanden innerhalb von kurzer Zeit. Aus kleinen Schneebällen wurden mit vereinten Kräften riesengroße Schneekugeln, die man nur mit Hilfe von mehreren Kindern noch weiter rollen konnte. Das hat allen ganz viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf noch mehr schneereiche Tage.

 

 

 

„Zeugnisduft liegt in der Luft“

Ende Januar gibt es für die Schulkinder Zeugnisferien. Das heißt es gibt die Halbjahreszeugnisse und anschließend ein paar Tage schulfrei. Die Freude auf ein paar freie Tage ist immer groß, doch vorher sind alle ganz gespannt, wie die Zeugnisse aussehen werden.

Einige Hortkinder kommen schon vor der Schule in die Kita, doch die meisten erst nach der Schule.
Dann wird gemeinsam Mittag gegessen und anschließend die Schularbeiten erledigt. Wenn das geschafft ist nutzen die Kinder die Möglichkeiten, die ihnen der Hort mit seinen Materialien, Räumlichkeiten und den Angeboten der Fachkräfte zur Freizeitgestaltung bietet.

Schulaufgaben gehören zu einem Schwerpunkt in der Hortarbeit. Die Lehrer vermitteln den Kindern im Unterricht die Themen, die im Lehrplan vorgegeben sind, so dass die Kinder sich bei den Schulaufgaben noch einmal damit auseinandersetzen und die Inhalte vertiefen können.
Im Hort begleiten und unterstützen dann die Erzieherinnen die Kinder bei den Schulaufgaben und stehen ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung. Evtl. Schulaufgaben noch beenden, Lesen üben, auf Arbeiten vorbereiten und ggf. bei manchen Dingen auch noch einmal etwas gemeinsam aufarbeiten und liegt in der Verantwortung der Eltern.

Wie man hier sehen kann, werden die Kinder von einem guten Netzwerk (Lehrer/innen, Erzieherinnen, Eltern) begleitet, von dem auch jeder gespannt ist, wie die Zeugnisse ausfallen.

Für die Erstklässler/innen gibt es nach dem ersten halben Jahr noch kein richtiges Zeugnis, aber da es für sie wichtig ist ihnen zu zeigen, dass sie das erste Halbjahr gut bewältigt haben, erhalten sie eine Anerkennung, die sie stolz allen zeigen.

Die zweiten Klassen bekommen eine schriftliche Beurteilung, die zeigt, wie sie den Inhalt des Unterrichts bewältigen, wo ihre Stärken liegen und sie ggf. noch Unterstützung benötigen.

Ab dem 3. Jahrgang gibt es Noten und die Kinder können leichter nachvollziehen, wo sie in den einzelnen Fächern stehen. In der 4. Klasse spiegelt das Halbjahreszeugnis evtl.  schon wieder, wie der weitere Schulweg aussehen könnte. Die Familien schauen ggf. jetzt schon welche weiterführende Schule für die Kinder in Frage kommt.

Doch jetzt können erst einmal alle stolz auf die Zeugnisse sein, vor allem die Kinder, auf die von ihnen erbrachten Leistungen, die Eltern auf ihre Kinder, die die Anforderungen der Schule mit ihrer Unterstützung gut gemeistert haben und die Hortmitarbeiterinnen, die die Kinder gut begleitet haben und ihnen hilfreich zur Seite standen.

Alle Narren Groß und Klein, laden wir zum Faschingsfeste ein

 

„Fasching in Kinderhand“

Das Faschingsfest ist besonders bei den Kindern beliebt. Sie haben genaue Vorstellungen von ihrem Kostüm und auch davon, wie die Räumlichkeiten aussehen sollten.

Wie wir im Gemeindebrief schon berichtet haben, beschäftigen wir uns seit geraumer Zeit intensiv mit dem Thema Partizipation. Uns ist die Beteiligung und Mitbestimmung der Kinder sehr wichtig. Wir beziehen die Kinder bewusst stärker in unsere Planung mit ein. Sie werden ermutigt und bestärkt, ihre Wünsche, Bedürfnisse und Interessen zu äußern und dafür einzustehen, aber auch angehalten, die Belange der anderen Kinder wahrzunehmen, zu berücksichtigen und ggf. Kompromisse einzugehen, das ist uns im tägliches Miteinander sehr wichtig.

In diesem Jahr haben sich bei uns in der Kita zwei „Faschingskomitees“ gebildet, einmal im Kindergarten und einmal im Hort, die die Faschingsplanung übernehmen.  Wir haben uns mit jeweils zwei Kindern aus jeder Kindergartengruppe zusammengesetzt und erst einmal besprochen, was für die Kinder in der Faschingszeit wichtig ist und dazu gehört. Das sind Girlanden, Spiele, Masken, Kopfschmuck, Musik, Leckereien u. v. m.
Die Kinder hatten auch gleich eigene Vorstellung, wie der Raumschmuck aussehen könnte. Engagiert und selbstbewusst haben sie ihre Ideen eingebracht und sich an die Umsetzung gemacht.

Die Kinder aus der Planungsrunde sind in ihre Gruppen gegangen und haben dort von dem Treffen berichtet. Sie haben ein Muster ihrer Girlande gebastelt und die anderen Kinder in die weitere Herstellung mit einbezogen. Es wurde ein Girlanden-Basteltisch eingerichtet und sie zeigten dann den anderen Kindern, welche Bastelschritte für die Girlanden nötig sind.
Dann wurden auch alle Gruppenmitglieder befragt, was sie sich für das Rosenmontagsbuffet wünschen und die Ergebnisse dieser Befragung wurden dann mit kleinen Zeichnungen auf Papier festgehalten.
Die Schulkinder im Hort haben ganz konkrete Vorstellungen. Eine Disco, Schminken, eine Modenschau sind ein fester Bestanteil der Faschingsfeier im Hort. Ein besonderer Wunsch aus den Reihen unserer „Großen“ ist in diesem Jahr ein Lachwettbewerb und wir sind gespannt, wie die unterschiedlichen „Lachen“ aussehen und sich anhören werden.
Für uns Erwachsene ist es immer wieder schön und auch eine Bestätigung unserer täglichen Arbeit zu sehen, mit wieviel Freude und Engagement die Kinder sich ihren Aufgaben stellen. Wie viele Ideen und Anreize sie für die gemeinsame Planung haben und es ihnen auch gut gelingt die anderen Kinder mit einzubeziehen.

Wir sind ganz gespannt, wie unser Faschingstag am Rosenmontag aussehen wird, denn die Ideen und Vorhaben der Kinder sind noch nicht endgültig zusammengetragen. Musik wird von ihnen noch ausgesucht, die Spiele müssen noch festgelegt werden und so ist noch Platz für die Wünsche der Kinder